20 Tipps um wieder aufzustehenLetzte Woche habe ich an dieser Stelle über die fast unglaubliche Anzahl an Stunden geschrieben, die wir täglich sitzen. Wir sitzen durchschnittlich 7,5 Stunden am Arbeitsplatz, vor dem Fernseher, im Auto oder im Bus, bei Essen oder im Kino.

Nun habe ich 20 leicht umzusetzende Tipps gesammelt, die uns wieder aufstehen lassen sollen. Damit können wir das gesundheitliche Risiko an Diabetes, an einem Herzleiden oder an Krebs zu erkranken, minimieren. Und zudem verbrennt Stehen oder Gehen Kalorien, reduziert nachweislich Stress und lässt uns wieder mit einiger Distanz auf die alltäglichen Anforderungen blicken.

In der Arbeit:

  1. Stehen Sie alle 30 Minuten auf und strecken Sie sich.
  2. Platzieren Sie den Papierkorb und den Drucker so weit wie möglich von Ihrem Schreibtisch entfernt.
  3. Führen Sie Telefongespräche im Gehen.
  4. Besuchen Sie eine Toilette die weiter entfernt liegt oder den Pausenraum in einem anderen Stockwerk.
  5. Benutzen Sie die Stiege anstatt des Lifts.
  6. Nutzen Sie die Mittagspause für einen anregenden, schnellen Spaziergang. Sie sind danach weit mehr produktiv als an „normalen“ Nachmittagen.
  7. Vermeiden Sie, kurze Mitteilungen per E-Mail an Ihre KollegInnen zu senden. Gehen Sie hinüber und reden Sie persönlich mit ihr oder ihm.
  8. Halten Sie Besprechungen im Stehen ab (Stehmeetings) oder nutzen Sie Gespräche mit einem/einer KollegIn für eine kurzen Spaziergang rund ums Haus.
  9. Überlegen Sie die Anschaffung eines höhenverstellbaren Schreibtischs oder eines Stehpults. Viele Unternehmen genehmigen diese schon als Beitrag der betrieblichen Gesundheitsförderung.

Mobilität:

  1. Wechseln Sie immer wieder einmal vom Auto auf das Fahrrad oder gehen Sie abends zu Fuß nach Hause.
  2. Parken Sie Ihr Auto weiter vom Gebäude entfernt oder steigen Sie eine Station früher aus dem Bus.
  3. Seien Sie froh, wenn im Bus oder in der Straßenbahn kein Sitzplatz mehr frei ist und bleiben Sie stehen.

Freizeit:

  1. Vermeiden Sie maßlosen Medienkonsum (Computer, TV). Grenzen Sie das Fernsehen auf eine Stunde pro Tag ein.
  2. Nutzen Sie die Werbepausen für Bewegung, aber bitte nicht, um Schokolade und Chips aus der Küche zu holen.
  3. Stehen Sie beim Fernsehen und machen Sie z.B. die Wäsche.
  4. Verlieren Sie bewusst die Fernbedienung des Fernsehers, so müssen Sie bei jeder Programmänderung aufstehen.
  5. Verabreden Sie sich mit FreundInnen oder Familie zum Sport oder zum Spaziergang. Die WHO empfiehlt 150 Minuten Bewegung in der Woche.
  6. Machen Sie Ihren FreundInnen mit Hund eine Freude und drehen Sie mit dem Vierbeiner eine zusätzliche Runde.
  7. Integrieren Sie Bewegung in Ihre alltägliche Verrichtungen: Gehen Sie beim Zähneputzen, mähen Sie den Rasen und rechen Sie das Laub wieder einmal selbst, räumen Sie öfters in der Wohnung zusammen.
  8. Planen Sie fixe Zeiten für Aktivität in der Woche ein.

Suchen Sie sich etwas aus! Es ist bestimmt etwas Passendes für Sie dabei!

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