Verschnaufpause

Wir können sie manchmal wirklich gebrauchen: eine Verschnaufpause im Alltag. Einfach mal kurz raus aus dem Stress und Alltagstrott. Einfach mal Distanz schaffen und abschalten. Aber auch am Feierabend oder am Wochenende hält uns der Alltag fest im Griff: Da wäre noch die Gartenarbeit bei den Eltern zu tun und der Wäscheberg wird auch nicht kleiner…

Aber was tun, wenn entweder die Zeit oder das Geld nicht ausreicht für einen Wochenende irgendwo anders?

Hier gebe ich Ihnen meine Top-Tipps, wie Sie schnell zu einem Urlaubsfeeling und zu neuen Eindrücken kommen:

Verschnaufpause 1: Sightseeing

Ich lebe in einer mittelgroßen Stadt im Süden von Österreich. Ich bin hier geboren. Aber trotzdem gibt es in der Stadt oder in der Umgebung noch Flecken, an denen ich noch nie war oder die ich nicht gut kenne. Also lasse ich mich von BloggerInnen inspirieren und suche nach neuen Museen, interessanter Architektur oder historischen Plätzen. Dann tu ich so als wäre ich eine Touristin und mache Sightseeing in der eigenen Region.

Verschnaufpause 2: „Nouvelle“ Cuisine

Ich koche ganz gerne und vor allem probiere ich gerne neue Gerichte aus. Manchmal freue ich mich schon den ganzen Tag darauf, ein neues Rezept auszuprobieren. Dann stehe ich mit guter Musik in der Küche und hantiere selbstvergessen vor mich hin. Das Beste daran: Ich muss mich konzentrieren und damit vergesse ich für einige Zeit alles, was mich sonst noch beschäftigt.

Verschnaufpause 3: Bewusst aussteigen

Der Tag ist vollgestopft mit Terminen und Aufgaben. Schon am Morgen nach dem Aufstehen, weiß man, dass man sich beglückwünschen kann, wenn man den Tag überstanden hat. Und an diesem Moment beginnt auch schon die Motivation zu sinken und der Stress sickert ein. Mir geht es manchmal so. Viel zu selten halte ich dann diese Gegenstrategie parat: Immer, wenn ich glaube, ich muss immer schneller, immer mehr, steige ich bewusst aus. Ich lege mich für eine halbe Stunde auf die Couch oder gehe bewusst für eine Stunde einen Tee trinken. Ich zwinge mich damit zu entschleunigen. Damit wird zwar die Zeit nicht mehr, aber die Produktivität wird nach der „Zwangs“pause besser.

Verschnaufpause 4: Außergewöhnliches erleben

Um besondere Erinnerungen zu erfahren, muss man nicht unbedingt nach Island oder Kanada reisen. Wie wäre es mit einem Sonnenaufgangs-Picknick am Berg? Oder einen Bogensport-Kurs oder einer geführten Kanutour? Hier ist Ihrer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das alles kostet nicht viel, dazu muss man auch nicht hunderte Kilometer anreisen und es lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Es fühlt sich aber wie Urlaub an – mit vielen neuen Erinnerungen und Erfahrungen.

Verschnaufpause 5: Partnerzeit

Die Kinder sind endlich im Bett, das letzte E-Mail ist geschrieben und die Küche aufgeräumt. Erschöpft sitzt man dann zu zweit vor dem Fernseher bei einem Film, der einen eigentlich gar nicht interessiert. Das muss nicht sein. Vergessen Sie im Alltagsstress nicht auf die Zweisamkeit mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin. Genießen Sie die gemeinsame Zeit mit einem gemeinsamen Abendspaziergang, einem Glas Wein oder einem guten Gespräch über Themen, die sich nur um Sie und Ihr Leben drehen und nicht um Probleme im Job oder Kindererziehung.

 

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