Veränderungen
bei Organisationen.

Betriebliche Gesundheitsförderung.

Radfahren ist auch Betriebliche Gesundheitsförderung.

Wenn wir von Betrieblicher Gesundheitsförderung sprechen, müssen wir zunächst unseren Umgang mit Gesundheit unter die Lupe nehmen.

Ist Gesundheit das Fehlen von Krankheit? Nein!

Bis ins 20. Jahrhundert verstand man unter Gesundheit den Gegenpol von Krankheit. Unser Zugang zu Gesundheit war jener, Krankheit zu vermeiden (Pathogenese). Die entscheidende Frage war: Was macht uns krank?

Erst langsam setzte sich seit der Mitte des 20. Jahrhunderts Gesundheit als Zustand körperlichen, seelischen und sozialen Wohlbefindens durch. Dieses Wohlbefinden hängt aber nicht nur vom Lebensstil einer Person, sondern wird auch maßgeblich von den Lebensumständen beeinflusst. Es ist entscheiden, wo, wie sie arbeitet und wohnt.

Nunmehr wird der Fokus auf die Entstehung und den Erhalt von Gesundheit (Salutogenese) gelegt statt auf Vermeidung von Krankheit. Nun heißt die Frage: Was erhält uns gesund? Die Richtung zeigt weg von der Therapie und hin zur Prävention.

Genau in diesem Sinne agiert die Betriebliche Gesundheitsförderung.

Was bedeutet Betriebliche Gesundheitsförderung?

Die Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst alle Maßnahmen von Arbeitgeber*innen und Arbeitnehmer*innen, die zum Erhalt und der Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens am Arbeitsplatz beiträgt. Betriebliche Gesundheitsförderung umfasst dabei nicht nur das Gesundheitsverhalten, sondern auch Arbeitsumfeld, -strukturen, und -organisation. Mit der Veränderung von Arbeits-, Umwelt- und Lebensbedingungen sowie des eigenen Lebensstils sollen die Bedingungen für ein gesundes Leben geschaffen werden. Ziel ist es, die Kontrolle über die eigene Gesundheit zu erhöhen.

Motivierte und produktive Mitarbeiter*innen sind Garant für ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen. Dafür ist es sinnvoll, die betriebliche Gesundheitsförderung zu einem Unternehmensziel zu machen.

Betriebliche Gesundheitsförderung kann auch als Organisationsentwicklung verstanden werden.

Was ist notwendig für einen gesunden Betrieb?

Die betriebliche Gesundheitsförderung kann nur funktionieren, wenn Mitarbeiter*innen aktiv an der Planung und Umsetzung der gesundheitsförderlichen Maßnahmen beteiligt sind. Wenn betriebliche Gesundheitsförderung erfolgreich umgesetzt wird, wird aus der gesünderen Entscheidung auch die leichtere.

Das bedeutet: Die Mitarbeiter*innen wissen nicht nur, warum die gesunde Jause dem Fast Food vorzuziehen ist, sie tun es auch mit Begeisterung. Sport und Bewegung nach der Arbeit ist nicht nur Muss, sondern wird mit Freude und Spaß ausgeübt.

In der Betrieblichen Gesundheitsförderung wird der Grundstein für eine gesündere Zukunft gelegt, die jede*r selbst in der Hand hat: durch Veränderung der betrieblichen und persönlichen Rahmenbedingungen und durch individuelle Förderung.

Was ist der Nutzen für Ihr Unternehmen?

Aus dem ökonomischen Betrachtungswinkel zahlt sich Betriebliche Gesundheitsförderung im wahrsten Sinn des Wortes aus. Man spricht von einem Return on Investment von 1:3 bis hin zu 1:26.

Aus der Praxis lassen sich folgende Nutzen für Unternehmen und deren Mitarbeiter*innen aus der Einführung der Betrieblichen Gesundheitsförderung ableiten:

  • Erkennen und Beseitigung von unnötigen Stressfaktoren
  • Optimierung der Arbeitsbedingungen
  • Verbesserung des Kommunikationsflusses
  • Entwicklung von klaren Strukturen, mehr Transparenz und Verständlichkeit
  • Verbesserung der Zusammenarbeit der Mitarbeiter*innen / Teambildung
  • Verbesserung des Verständnisses der Arbeitsbereiche untereinander
  • Steigerung der Arbeitszufriedenheit, des Wohlbefindens am Arbeitsplatz und der Motivation
  • Verbesserung des Betriebsklimas
  • Reduktion der belastungsbedingten Personalfluktuation
  • Stärkung des gegenseitigen Vertrauens und des Miteinanders
  • Stärkung der Selbstverantwortung der Mitarbeiter*innen

Packen wir es an!

Wie sieht nun Betriebliche Gesundheitsförderung konkret aus?

Betriebliche Gesundheitsförderung verschränkt einen Prozess der Organisationsentwicklung mit Projektmanagement von gesundheitsfördernde Maßnahmen.

  1. Start

Betriebliche Gesundheitsförderung ist kein Projekt einer einzelnen Abteilung oder eines einzelnen Teams, für das Ziel „gesundes Unternehmen“ müssen alle Ebenen eines Unternehmens gemeinsam arbeiten: die Unternehmensleitung, interne Projektleitung, externe Expert*innen, Betriebsrat, Präventivfachkräfte und Personalverantwortliche.

Dafür müssen Strukturen ausgebaut werden und Verantwortliche benannt werden.

Es benötigt eine Steuerungsgruppe, die die Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung planen und vorantreiben.

  1. Diagnose

Bevor ein Unternehmen mit gesundheitsfördernden Maßnahmen beginnen kann, muss eine Analyse der aktuellen Situation im Unternehmen vorgenommen werden. Nur so passen die im Anschluss geplanten Maßnahmen zu den Bedarfen der Mitarbeiter*innen und des Unternehmens und werden auch angenommen.

Mit schriftlichen Befragungen, Workshops, Fokusgruppen oder Gesundheitszirkeln werden die Bedarfe abgefragt.

  1. Planung

Durch die Diagnose liegt ein klares Bild über die relevanten Handlungsfelder und Ziele im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung vor.

In der Planungsphase werden die Projekte konkretisiert. Dabei ist es notwendig individuell auf die Bedarfe und Problematiken einzugehen.

In dieser Phase ist es wichtig, sehr eng mit den Mitarbeiter*innen zusammenzuarbeiten, dies fördert die Akzeptanz der Maßnahmen und die Beteiligung daran.

  1. Umsetzung

Nun geht es darum, welche Schwerpunkte bei den Maßnahmen auf Basis der beiden vorherigen Projektabschnitte und den finanziellen Ressourcen gesetzt werden. Viele Unternehmen wählen jährlich thematische Schwerpunkte wie Ernährung, Bewegung oder Stressprävention.

Erfolgversprechend sind eine Mischung aus verhaltens- und verhältnisbezogener Maßnahmen. Wobei die Maßnahmen im verhaltensbezogenen Bereich auf der persönlichen Ebene der Mitarbeiter*innen ansetzen, und die verhältnisbezogenen Maßnahmen auf Ebene des Unternehmens.

Beispiele für verhaltensbezogene Maßnahmenkönnten sein:

  • Entspannungstechniken
  • Stressbewältigung
  • Gesunde Ernährung
  • Tabakentwöhnung
  • Zeitmanagement
  • Konfliktmanagement

Beispiele für verhältnisbezogene Maßnahmen sind:

  • Verbesserung der Informations- und Besprechungskultur
  • Änderung der Arbeitsabläufe
  • Führungskräfteentwicklung
  • Ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze
  • Neue Arbeitszeitmodelle
  1. Evaluierung und Nachhaltigkeit

Als Schlusspunkt eines Projektkreislaufes der Betrieblichen Gesundheitsförderung wird der erzielte Nutzen sichtbar gemacht. Das geschieht mit einer Dokumentation, in der die Erfolge, aber auch die Lessons learned abgebildet werden. Diese Bewertung initiiert Impulse für zukünftige Handlungsfelder in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Erfolge sollen auch gefeiert und gewürdigt werden – diese können gemeinsam mit den Mitarbeiter*innen begangen werden.

Der Schlusspunkt bildet zugleich auch wieder der Startschuss für den nächsten Projektkreislauf, in dem direkt an die Ergebnisse des letzten aufgebaut wird. Daraus ergibt sich eine nachhaltige Integration der Betrieblichen Gesundheitsförderung in den Unternehmensalltag. Und gerade dies zugleich ist die größte Herausforderung.

Link:

Mein Angebot an Sie:

Was biete ich Ihnen an?

Als langjährige Projektmanagerin und Organisationsentwicklerin bin ich geeignet, sehr große Teile eines Projektkreislaufes der Betrieblichen Gesundheitsförderung abzudecken.

  • Ich erhebe bei Ihnen im Unternehmen, welche Strukturen für die Planung und Umsetzung der Betrieblichen Gesundheitsförderung erforderlich sind und zu Ihrem Unternehmen passen. Ich erstelle Ihnen einen Vorschlag.
  • Ich unterstütze Sie bei allen Projektmanagement-Aufgaben bzw. übernehme das Projektmanagement bei folgenden Projektschritten: der Organisation und Koordination der aktuellen Situation in Ihrem Unternehmen, der Organisation der notwendigen Analyse-Instrumente und gegebenenfalls der benötigten externen Fachleute wie Arbeitspsycholog*innen, der Festlegung der Ziele der Betrieblichen Gesundheitsförderung, der Konzeption des Projektablaufs, der Kommunikation mit den Mitarbeiter*innen und der Planung und der Umsetzung der geplanten Einzelmaßnahmen. Das alles passiert natürlich in enger Abstimmung mit Ihnen und den Strukturen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen.
  • Ich unterstütze Sie bei der Moderation von Workshops und Fokusgruppen.
  • Ich erstelle die Projektdokumentation und die zugehörige Präsentation.

Haben Sie Interesse an der Umsetzung der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Ihrem Unternehmen?

Schreiben Sie mir oder rufen Sie mich an! Oder benutzen Sie ganz einfach das Kontaktformular unten.

E-Mail: office@andreakern.net
Telefon: +43 (0)699 17741939

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