Was wir brauchen, damit der Urlaub erholsam wird

Endlich, das Badetuch liegt auf dem wundervollsten Stückchen Sandstrand der Welt, der Sonnenschirm ist aufgespannt und das Meer funkelt und glitzert in der Sonne. Der Urlaub kann beginnen. Doch, was ist das? Sobald man die Augen schließt, gleiten die Gedanken zurück an den Arbeitsplatz: Wird es auffallen, das ich das eine Projekt nicht abgeschlossen habe? Habe ich der Kollegin ausreichend gut erklärt, was sie in meiner Abwesenheit zu machen hat? Wie wird wohl das Meeting ohne mich verlaufen?

Hey! Was soll das? Es ist doch Urlaub! Man hat so lange darauf gewartet und jetzt macht man sich Sorgen, ob daheim alles glatt läuft?

Warum scheitern wir so phänomenal an einer scheinbar so leichten Aufgabe? Warum ist Entspannung im Urlaub so schwer?

Ein Grund liegt in den Tagen davor: Wir hetzen uns bis zur letzten Minute vor der Abreise ab. Wir versuchen alle unsere Aufgaben in der Arbeit und im Privatleben so abzuschließen, als würden wir nie mehr zurück kommen. Alle E-Mails müssen erledigt werden – das Team auf alle Eventualitäten eingeschworen werden – Urlaubsnotiz einrichten – in letzter Sekunde Wäsche waschen – Mensch, wo ist der Reisepass? – noch einmal die Wohnung zusammen räumen und die Pflanzen gießen.

Wenn wir dann erschöpft ins Auto oder Flugzeug steigen, nimmt der Stresspegel auch nicht ab: die Kinder in der Reihe hinter uns sind laut und anstrengend und die anderen AutofahrerInnen benehmen sich alle wie die Wahnsinnigen. 

Wenige Stunden später liegt man dann auf dem wundervollsten Plätzchen auf der Welt und man fühlt sich, wie durch die Mangel gedreht. Kein Wunder also, dass sich die Erholung nicht sofort einstellen kann.

Geht es auch anders? Ja!

Das Rezept „Wie der Urlaub wirklich erholsam wird“

Zutaten:

  • etwas Planung und Geduld

Dauer: einige Tage

Lassen Sie den Urlaub schon etwas früher beginnen und vermeiden Sie abrupte Übergänge:

  • Planen Sie schon ein bis zwei Wochen vor der Abreise, was Sie mitnehmen möchten. Richten Sie Ihr Gepäck schon einige Tage vorher her.
  • Überlegen Sie rechtzeitig, welche Arbeiten vor dem Urlaub noch abzuschließen sind und welche auch nach dem Urlauberledigt werden können.
  • Sorgen Sie für eine gute Urlaubsvertretung, um nicht nach dem Urlaub vor einem Berg Arbeit zu stehen.
  • Wenn es sich einrichten lässt, nehmen Sie sich den Tag vor der Abreise frei und genießen Sie die Vorfreude.

Geben Sie dem Urlaub etwas Zeit:

  • Wenn sich die Erholung nicht gleich einstellen möchte, geben Sie sich etwas Zeit. Es dauert oft einige Tage bis sich das Urlaubsgefühl einstellt.
  • Gewinnen Sie Abstand zum Alltag zu Hause: Lesen Sie keine E-Mails. Schalten Sie Ihr Handy ab.

So erholen Sie sich am besten:

  • ForscherInnen haben herausgefunden, dass dann der Urlaub besonders erholsam ist, wenn Sie etwas Neues lernen oder etwas tun, was Sie sich bereits lange vorgenommen haben. Dabei geht es nicht um Höchstleistungen, sondern um die Erfüllung von Wünschen.
  • Umgeben Sie sich im Urlaub mit Menschen, die Sie gern haben und schätzen. PsychologInnen sind sich einig: Echte Begegnungen mit FreundInnen geben Kraft und helfen beim Stressabbau.
  • Gehen Sie in die Natur: Kaum etwas ist erholsamer als ein Spaziergang im Wald. Er wirkt entspannend auf Geist und Körper, fördert die Kreativität und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Das Ergebnis:

Entspannung funktioniert nicht auf Knopfdruck. Wenn Sie die beste Erholung aus Ihrem Urlaub holen möchten, sollten Sie schon vor der Abreise die richtigen Weichen dafür stellen. Wenn Sie sich dann im Urlaub nicht mehr unter Druck setzen, um die schönsten Urlaubsfotos stündlich zu posten oder alle von den FreundInnen und KollegInnen empfohlenen Aktivitäten auszuprobieren und statt dessen Ihre eigenen Wünsche umsetzen, kann nichts mehr schief gehen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Ich möchte den Newsletter bestellen!

So wird Ihr Urlaub zur Erholung

Die Urlaubszeit steht vor der Tür. Sie haben Ihren Urlaub sicher schon gebucht! Sie und Ihre Familie freuen sich schon auf die Reise?

Doch nicht immer bringt der Urlaub die Erholung, die man sich von ihm erwartet: Die Anreise ist stressig, die Kinder quengelig, die Sonnenbrille ist daheim geblieben, das Hotel entspricht nicht dem, was im Katalog abgebildet war, und da sind dann immer noch diese Nachrichten aus dem Büro, die schlechtes Gewissen verbreiten.

Neben der Planung der Anreise, des Urlaubsprogramms und der Dinge, die man mitnehmen möchte, sollten Sie sich auch ein paar Gedanken zur Erholung machen. Hier eine Checkliste:

Rezept:

Zutaten:

  • ein bisschen Zeit
  • Gespräche mit den Mitreisenden und KollegInnen

Dauer: solange wie notwendig

Rezept: 

  • Gewinnen Sie möglichst viel Abstand zu Ihrer Arbeit: Machen Sie nicht nur beruflich, sondern auch privat E-Mail-Pause und haben Sie den Mut, das Handy öfters abzuschalten. Lassen Sie die Arbeitswelt für den Zeitraum des Urlaubs hinter sich.
  • Organisieren Sie eine Urlaubsvertretung:  Reden Sie mit Ihren KollegInnen, wer sich während Ihrer Abwesenheit um dringliche Aufgaben kümmert, damit Sie nach Ihrer Rückkehr nicht von einem Berg an Arbeit erschlagen werden. Bereiten Sie – wenn möglich – schon vor Ihrer Abreise die wichtigsten Arbeitsaufgaben für den Zeitpunkt Ihrer Rückkehr vor.
  • Vermeiden Sie zu abrupte Übergänge: Versuchen Sie sich in den Tagen vor dem Urlaub auf die Reise vorzubereiten. Packen Sie rechtzeitig ein und stimmen Sie sich auf den Urlaubsort mit der Lektüre von Reiseberichten ein. Der abrupte Übergang vom Bürosessel zum Liegestuhl kann Stress hervorrufen.
  • Nehmen Sie Unannehmlichkeiten mit Humor: Auch wenn der Pool überfüllt ist, das Essen nicht so gut wie erwartet – lassen Sie sich den Urlaub nicht verderben. Genießen Sie die freie Zeit!
  • Geben Sie sich Zeit: Wir können nicht von einer Minute auf die andere von stressigem Berufsalltag auf Nichtstun umschalten. Geben Sie sich Zeit, sich an den Urlaub zu „gewöhnen“. Es dauert oft einige Tage, bis sich das gewünschte Urlaubsfeeling einstellt.
  • Gestalten Sie Ihre freie Zeit: Machen Sie im Urlaub das, was Ihnen Spaß macht und Ihnen gut tut. Sie machen den Urlaub für sich und nicht für die Daheimgebliebenen. Sie müssen nicht alle empfohlenen Sehenswürdigkeiten besuchen oder alle Aktivitäten, die das Hotel bietet, ausprobieren.
  • Verplanen Sie nicht Ihre gesamte Urlaubszeit: Lassen Sie sich freie Zeit für Überraschendes, Spontanes und vor allem zum Faulenzen.
  • Gespräche: Besprechen Sie mit Ihren Mitreisenden deren Wünsche und Erwartungen an den Urlaub und die Urlaubsplanung. Seien sie aber auch realistisch: Nicht alle Wünsche können erfüllt werden und vergessen Sie dabei nicht auf sich!
  • Seien Sie offen für Neues: Wenn Sie in ein fremdes Land reisen, stoßen Sie dort auf eine andere Kultur und Mentalität. Geben Sie sich Zeit, sich mit der neuen Lebensweise anzufreunden und bewerten Sie diese nicht. Sie können dabei nur dazulernen.

Ergebnis: Wenn Sie sich mit einigen der obigen Punkten beschäftigen, steht einem erholsamen Urlaub nichts im Wege. Ich wünsche Ihnen einen schönen Urlaub!

Ich möchte den Newsletter bestellen!

Wie Sie Ihr Urlaubsfeeling dauerhaft behalten können

Wie Sie Ihr Urlaubsfeeling behalten dauerhaft könnenIhr erster Tag im Büro nach dem Urlaub: Sie werden von allen bedrängt, wie es war und die Komplimente, wie erholt und gut Sie aussehen überschlagen sich. Und Sie fühlen sich auch gut, supergut sogar. Voller Elan, mit neuen Ideen und guten Vorsätzen sind Sie aus dem Urlaub gekommen.

Der erste Tag nach dem Urlaub fühlt sich toll an. Noch ist der Trott noch nicht zurückgekommen. Vielleicht sind Sie abends nach der Arbeit sogar noch eine Runde gelaufen? Sie haben sich vorgenommen, da und dort etwas in Ihrem Alltag zu verändern. Die Erholung mitzunehmen und sie nicht mehr fortgehen zu lassen.

Aber schon der zweite Tag im Büro fühlt sich nicht mehr so gut an. Es haben sich Berge von E-Mails angesammelt und die Arbeitsaufträge, die Sie während Ihrer Abwesenheit verteilt hatten, sind falsch oder gar nicht erledigt worden. Sie sind im Rückstand. Da wird es wohl Überstunden geben müssen. Es macht sich bei Ihnen leichter Frust breit. Diesen Abend gehen Sie ausnahmsweise nicht mehr laufen.

Am nächsten Tag bleiben Sie gleich einmal länger im Büro und lassen das Mittagessen ausfallen. Sie müssen die durch den Urlaub verlorene Zeit ja wieder Wett machen. Spätestens am fünften Tag ist vom Urlaub nicht mehr viel anderes geblieben als der schöne, gesunde Teint im Gesicht und tolle Urlaubsbilder. Die Energie ist weg, alle neuen Ideen sind vergessen, die Vorsätze aufgeschoben.

Kennen Sie das?

Ich kenne das nur zu gut. Als ich ausschließlich in einem Angestelltenverhältnis gearbeitet habe, ist mir das verlässlich nach jedem Urlaub passiert. Ich hatte immer eine Vielzahl an Ideen, was ich wie anders machen werde nach dem Urlaub. Diese Ideen waren aber nach wenigen Tagen verschwunden und mit ihnen auch die Erholung.

Ich habe mich damals immer gefragt: Muss das wirklich so sein?

Heute weiß ich: Nein!

Man kann die Erholung dauerhaft behalten.

Viele werden jetzt sagen: Tu das, was du liebst, und du musst nie mehr arbeiten.

Aber so einfach ist das nicht. Nicht alle von uns können sich immer danach richten, was Sie am liebsten tun würden. Und auch der beste Job ist manchmal öde.

Es geht auch anders. Seit ich in meinem eigenen Unternehmen arbeite, stellt sich dieser oben beschriebene Effekt aber nicht mehr ein. Aber sicher nicht, weil ich bereits bei der 4-Stunden-Woche angelangt bin. Ich habe jetzt einfach mehr Möglichkeiten auszuprobieren, was mir gut tut und kann oft meine Arbeit dann tun, wann ich im „Flow“ bin und nicht, wann jemand anders meint.

Ich habe für Sie zusammengestellt, was ich getestet habe und was bei mir gut funktioniert hat.

So behalten Sie Ihr Urlaubsfeeling … ewig!

  1. Nehmen Sie sich eine Übergangszeit. 
    Nichts ist lästiger und energieraubende als abends aus dem Flugzeug zu steigen und am nächsten Tag im Büro zu sitzen. Planen Sie ein bis drei Tage Übergangszeit ein, in der Sie in Ruhe ankommen und in den Alltag finden können.
  2. Gehen Sie es langsamer an.
    Niemand gebietet Ihnen, die Koffer sofort auszupacken, alles zu waschen und spätestens am nächsten Tag sieht niemand mehr, dass Sie am Vortag angekommen sind. Stimmt, oder? Genau! Und warum machen Sie es dann?
    Ebenso verhält es sich mit dem Rückstau an Arbeit. Wenn Sie drei Wochen weg waren, kann niemand erwarten, dass Sie diese Zeit in einer Woche einarbeiten.
  3. Planen Sie zuerst.
    Rennen Sie nach dem Urlaub nicht gleich los und reißen alle Bäume nieder! Sichten Sie. Planen Sie, was Sie wann machen werden. Priorisieren Sie und trennen Wichtiges von Unwichtigem.
  4. Urlaubsrituale pflegen.
    Übernehmen Sie sich einige Urlaubsrituale, zumindest die erste Zeit. Kochen Sie abends so wie im Urlaubsland. Gehen Sie morgens schwimmen oder laufen. Gönnen Sie sich eine längere Mittagspause. Sehen Sie sich immer wieder Ihre Urlaubsfotos an. Stellen Sie sich vielleicht ein Urlaubssouvenir auf den Schreibtisch im Büro.
  5. Planen Sie den nächsten Urlaub.
    Vorfreude ist die schönste Freude. Warum auf den nächsten Urlaub warten? Sie können doch auch einmal einen besonderen Tagesausflug oder ein erholsames Wochenende zu zweit planen. Das bringt Abwechslung und Erholung. Oder überlegen Sie sich, wo es im nächsten Urlaub hingehen soll.
  6. Verschaffen Sie sich Erholungsphasen.
    Planen Sie Erholungsphasen bewusst in Ihren Alltag ein: Fahren Sie eine Runde mit dem Rad, meditieren Sie oder lesen Sie. Tun Sie täglich ein bisschen von dem, was Ihnen gut tut und Spaß macht.

Warum Erholung für uns Schwerarbeit ist (Teil 2)

ErholungGehen wir gleich in die Vollen: Können Sie im Urlaub abschalten? Oder ziehen plötzlich während eines entspannten Gesprächs mit den geliebten Menschen in der Strandbar Bilder von der letzten hitzigen Diskussion im Büro wie Gewitterwolken auf? Lassen Sie unerledigte Aufgaben aus dem Nachmittagsnickerchen hochschrecken?

Sind Sie eine, die gerne einmal heimlich die E-Mails checkt oder dem Kollegen ein E-Mail schickt, ob alles ok ist. Die Frage ist, was es Ihnen nützt, das zu tun. Was möchten Sie hören?

Aber eines ist klar, was Sie da tun ist der größte Erholungskiller, den man sich vorstellen kann. Wenn Sie ständig mit den Gedanken bei der Arbeit festhängen, erholen Sie sich nachweislich nicht. Eigentlich könnten Sie gleich zu Hause bleiben.

Was können Sie nun während des Urlaubs tun, dass der Urlaub erholsam wird?

Carmen Binnenwies von der Universität Münster spricht von vier Erholungsphasen:

  • Abschalten von der Arbeit: Gewinnen Sie erst einmal Abstand von der Arbeit.
  • Entspannung: Kommen Sie zur Ruhe. Versuchen Sie sich körperlich und mental zu entspannen.
  • Mastery-Erfahrungen: Meistern Sie kleine oder auch größere körperliche Herausforderungen. Besteigen Sie z.B. einen Berg, umrunden des See mit dem Fahrrad oder belegen Sie einem Kunstkurs.
  • Kontrolle über die Freizeit: Machen Sie nur, was Ihnen Freude bereitet. Sie müssen nicht beim frühmorgendlichen Nordic Walking mitmachen, nur weil es angeboten wird. Nur wenn alle auf ihre Kosten kommen, wird der Urlaub erholsam.

Passive Erholung wie Faulenzen, Dösen, Bücher lesen ist erlaubt, aber in Maßen. Ein Gleichgewicht zwischen Entspannung und Bewegung ist aber notwendig um sich regenerieren zu können. Durch aktive Erholung wie sportliche Betätigung werden nachweislich Spannungen abgebaut, man kann sich abreagieren, erfährt und lernt möglicherweise auch Neues.

Sie sehen, Erholung kann Schwerstarbeit sein! 😉

Linktipp:

Idee zum Artikel: Birgit Schöneberger: „Erholung: Die Kunst, neue Kräfte zu sammeln.“ (Psychologie Heute, 08/2014)

 

Warum Erholung für uns Schwerarbeit ist (Teil 1)

ErholungGeben Sie es zu, Sie haben schon an Ihren Sommerurlaub gedacht, ihn vielleicht schon geplant und gebucht. Wohin soll es in diesem Sommer gehen? Wieder einmal in die Berge mit der ganzen Familie oder doch ans Meer? Städtetrip oder Natur genießen?

Das Telefon abstellen, den Computer zu Hause lassen, nur die Seele baumeln lassen, die Wolken beobachten, Blumen pflücken, Muscheln sammeln und … Stop! Wunschdenken! Die FreundInnen müssen per Facebook über jede Aktivität informiert werden, die Empfehlungen aus dem Reiseführer müssen abgearbeitet werden. Fotos müssen geschossen werden – die zu Hause gebliebene Familie erwartet sich nämlich eine umfassende Dokumentation.

Schon alleine der Gedanke daran macht müde. Klingt mehr nach Belastung und nicht nach Erholung, es klingt nach Schwerstarbeit.

Doch, wie geht Erholung? In den letzten Jahrzehnten ist der Bedarf nach Erholung auf Grund der gestiegenen Leistungserwartungen in Beruf enorm gestiegen. Zugleich haben wir das Gefühl verloren, wie wir uns richtig erholen.

Das Hauptziel eines Erholungsurlaubes ist den eigenen Rhythmus wieder zu finden. Ein Beispiel: Wer von Natur aus gerne lang aufbleibt und dafür lange ausschläft, aber aufgrund der Arbeit immer früh raus muss, sollte im Urlaub seinem eigenen Rhythmus frönen. Urlaub soll dem Körper helfen wieder in Balance zu kommen. Das wird nur gelingen, wenn wir uns an dem orientieren, was wir wirklich brauchen.

Um den notwendigen Ausgleich zu finden, muss man sich einige Fragen stellen:

  • Was tut mir gut?
  • Was belastet mich in meinem beruflichen Alltag besonders?
  • Was könnte ein Gegengewicht dazu sein?

Das Zauberwort für die Auswahl des richtigen Urlaubs, der Erholung bringt ist: Kontrasterlebnisse.

Wer im Job täglich offen und kommunikativ auf Menschen zugehen muss, sollte im Urlaub die Möglichkeit nutzen, sich zurückzuziehen und auch einmal allein etwas zu unternehmen. Wer in der Arbeit sehr genau sein muss, könnte sich für einen Urlaub entscheiden, in dem nicht alles vorgeplant ist. Wer einen sozialen Beruf nachgeht, in dem er/sie sich um andere kümmern muss, sollte sich im Urlaub verwöhnen lassen. D.h. Anforderungen, die man im Arbeitsalltag hat, sollte man im Urlaub meiden. Mehr vom Gleichen bringt nicht die erwünschte Erholung.

  • Lesen Sie auch Teil 2 am 21.4.2015: Was kann ich während des Urlaubs tun, dass der Urlaub erholsam wird.

 

Idee zum Artikel: Birgit Schöneberger: „Erholung: Die Kunst, neue Kräfte zu sammeln.“ (Psychologie Heute, 08/2014)