Rezept: So gelingen Neujahrsvorsätze

Gegen Ende eines Jahres kommt regelmäßig ein Thema hoch: die Neujahrsvorsätze.

Die häufigsten Neujahrsvorsätze kennen Sie ganz sicher:

  • Abnehmen
  • Mehr Sport treiben
  • Mit dem Rauchen aufhören
  • Gesünder ernähren
  • Weniger Alkohol trinken
  • Mehr Zeit für die Familie und Freund*innen
  • Stress vermeiden
  • Mehr Zeit für sich selbst
  • Geld sparen
  • Digital Detox

Und ich bin mir sicher, dass Sie sich einige von diesen Zielen auch schon selbst vorgenommen hatten. Doch meistens wird daraus nichts. Bereits nach zwei oder drei Wochen lösen sich die ernsten Vorhaben der Silvesternacht in Wohlgefallen auf.

Wollen Sie in diesem Jahr erfolgreicher sein?
Wollen Sie Ihre Vorsätze umsetzen?

So gelingt es:

Rezept:

Zutaten:

  • 1 – 2 Blatt Papier
  • einen Stift
  • Motivation

Dauer: 365 Tage

Rezept: 

Die Regel Nummer 1 heißt Planung.

Planen Sie, welche Ziele Sie sich im neuen Jahr setzen. Wann und wie setzen Sie sie um? Was oder wen brauchen Sie dazu?

Denn:

A goal without a plan is just a wish.

Regel Nummer 2 heißt, setzen Sie sich SMARTE Ziele:

  • Spezifisch: Je präziser der Vorsatz, desto besser können Sie ihn einzuhalten.
  • Messbar: Definieren Sie genau, wie viele Kilos Sie verlieren möchten. Sind es drei oder zehn?
  • Attraktiv: Nur wirklich für Sie erstrebenswerte Ziele werden Sie auch einhalten.
  • Realistisch: Fragen Sie sich: Ist das Ziel für mich schaffbar?
  • Terminisierbar: Wann gehen Sie es an? Bis wann soll der Vorsatz erfüllt sein?

Regel Nummer 3: Seien Sie geduldig mit sich. Veränderungen brauchen Zeit. Geben Sie nicht gleich nach dem ersten Rückfall in alte Gewohnheiten auf!

Ergebnis: Grundsätzlich bedarf es keinen 1. Jänner um sich neue Ziele zu stecken und sein leben zu verändern. Mit Planung steigt die Erfolgschance enorm an, dass sie es diesmal schaffen!

Ich möchte den Newsletter bestellen!

Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren

Warum Neujahrsvorsätze nicht funktionierenIn wenigen Tagen geht wieder ein Jahr zu Ende. Ein Jahr, in dem viel gelungen ist, viel Unverhofftes passiert ist und wir hoffentlich etwas Freude erlebt haben. Einige unserer Ziele haben wir ganz sicher nicht erreicht.

Genau diese nicht erreichten Ziele fallen uns wieder ein, wenn wir an das neue Jahr denken. Zu diesem Zeitpunkt werden wir wieder ein paar Kilogramm schwerer sein. Kein Wunder nach der Völlerei zu den Feiertagen und den Wochen davor! Wir werden wieder einsehen, dass wir gesünder leben müssen. Also weniger essen! Da das alleine nicht ausreichen wird, um das Übergewicht zu verlieren (der nächste Sommer kommt bestimmt), sollten wir auch noch Sport betreiben. Am besten mehrmals die Woche. Und natürlich endlich zu rauchen aufhören und weniger Alkohol, dafür mehr Wasser trinken.

So oder so ähnlich kommen Neujahrsvorsätze zustande.

Der Beginn des neuen Lebens, äh, neuen Jahres schaut dann vielversprechend aus: Gleich mal neue Laufschuhe gekauft (die Oma hat ja zwei Hunderter zugesteckt) und eine große Runde in Angriff genommen. Am Abend dann Salat und einen grünen Smoothie. Am nächsten Tag muss dann das Lauftraining ausfallen, da der Muskelkater enorm ist. Am dritten Tag dann eine kleinere Runde. Der Salat schmeckt schon nicht mehr so gut. Das Training an den Tagen vier, fünf und sechs fällt flach. Irgendwann muss der Rückstand aus den Weihnachtsurlaub wieder aufgearbeitet werden und die Muskeln müssen sich ja regenerieren. In der darauffolgenden Woche wird noch zwei Mal trainiert. Die gesunde Kost wird wieder durch Kantinenessen und Take-away vom Italiener ausgetauscht. In Woche drei bleiben die Laufschuhe ganz im Schrank. Die kann man ja im nächsten Urlaub wieder gebrauchen…

Ist es Ihnen auch schon mal so ergangen?

Haben Sie sich in der Vergangenheit auch immer wieder gute Vorsätze für das neue Jahr vorgenommen? Und nach wenigen Wochen waren die Neujahrsvorsätze auf irgendwann verschoben? Sie sind kein Einzelfall!

Auch mir ist es schon so ergangen. Heute weiß ich auch, warum Neujahrsvorsätze nicht funktionieren:

  1. Die guten Vorsätze beziehen sich meistens auf Gewohnheiten, die wir schon lange hegen und pflegen und die sich daher nur mit einiger Anstrengung ändern lassen. Sonst wäre für eine Veränderung gar kein guter Vorsatz notwendig, sondern wir würden es einfach tun.
  2. Gleichzeitig stecken wir uns die Ziele zu hoch. Wir wollen alles und das sofort. Am 1. Jänner mit dem Rauchen aufzuhören, 3 Mal die Woche Laufen zu gehen und die Ernährung umzustellen überfordert uns in jeder Hinsicht. Zu großer Ehrgeiz gepaart mit zu wenig Geduld führt zu Überforderung und Frust.

Aber es gibt auch ein paar Ansätze, wie wir uns und unseren inneren Schweinehund austricksen können:

  • Der Glaube versetzt Berge. Sind Sie voll und ganz vom Vorhaben und der eigenen Willenskraft überzeugt, können Sie Ihre Neujahrsvorsätze besser einhalten.
  • Nicht an die große Glocke hängen. Es ist anzuraten, Ihre Neujahrsvorsätze nicht allen zu erzählen. Sie vermeiden dadurch zu großen Druck und Kontrolle von außen und hämisches Gelächter, falls Sie Scheitern.
  • Treffen Sie Entscheidungen! Besser ist es, keine Vorsätze aufzustellen sondern stattdessen Entscheidungen zu treffen. Sie sollten Ihre Entscheidungen dann in mehrere Einzel-Ziele umwandeln, damit diese auch realistisch umsetzbar sind.
  • Bleiben sie dran! Gewohnheiten, die sich in Jahren gefestigt haben, können sich nicht in wenigen Tagen in Luft auflösen. Seien Sie geduldig und machen Sie auch bei Rückschlägen weiter!

Vergessen sie nicht, es bedarf keines neuen Jahres um Gewohnheiten zu ändern. Sie können das zu jeder Zeit!