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Ich weiß, das Jahr hat gerade erst begonnen und viele wollen noch nicht an Reflexion denken. Das hat doch noch gaaanz viel Zeit.

Mittlerweile ist es zur Tradition geworden, am Ende jedes Jahres zu reflektieren, was im alten Jahr gut oder schlecht gelaufen ist, was wir weiterführen wollen und was nicht. Wir haben das Gefühl so besser in ein neues Jahr starten zu können. Neues Jahr ist gleich Neubeginn.

Aber ist nicht jeder Tag ein Neubeginn?

Können wir nicht jeden Tag neu starten, alles anders machen, neue Ideen umsetzen?

Ja! Natürlich können wir.

Ich bin der Meinung, wir sollten regelmäßig auf unser Leben schauen und evaluieren, was gut läuft, was wir lassen sollten oder was verbesserungswürdig ist. Diese Reflexion bedarf keines Jahresendes oder keines Geburtstags.

Es tut gut, immer mal wieder einen Überblick über das eigene Leben zu bekommen. Denn 12 Monate ist eine lange Zeitspanne und da kann schon viel passieren.

Zudem haben wir Ziele definiert, denen wir uns annähern oder entfernen. Ziele können sich innerhalb von Monaten ändern oder ganz wegfallen. Ohne Reflexion bemerken wir dies im täglichen Stress oft gar nicht.

 

Reflexion – wie mache ich das?

Eine Reflexion ist nur dann erfolgreich, wenn man ausreichend Ruhe und Muße mitbringt. Sie gelingt sicher nicht, wenn man mal zwischen Arbeitsschluss und Treffen mit Freunden über das eigene Leben nachdenkt.

Am besten, man nimmt sich ein oder zwei Tage Zeit, an dem man nichts Großartiges vor hat und nicht gestört wird. Auch sollte man nicht krank sein oder in grauer Stimmung. In diesen Situationen erscheint einem das Leben oft viel unzureichender als es wirklich ist. Ideal ist also ein Wochenende, an dem der/die Lebenspartner/in seinem/ihrem geliebten Hobby nachgeht und der Nachwuchs bei den Großeltern oder bei Freunden verbringt. Dann muss man nur noch jede Ablenkungen wie Telefon, Tablet, Radio oder Fernseher abschalten und Block und Stift bereit halten.

Fragen an mein Ich

  1. Was ist mir in den letzten Monaten gelungen?
  2. Was hat mir am meisten Spaß gemacht?
  3. Was ist mit nicht so gut gelungen?
  4. Was habe ich gelernt?
  5. Was werde ich in Zukunft anders machen?
  6. Wie steht es um meine Ziele? Stimmen Sie noch?
  7. Was werde ich öfters tun?
  8. Was werde zu vermeiden versuchen?

 

Und jetzt?

Versuchen Sie, diese Fragen so ehrlich als möglich zu beantworten. Ich weiß, manche Antworten fallen schwerer als andere. Vor allem fällt es vielen schwer, sich selbst einzugestehen, etwas gut gemacht zu haben. Loben Sie sich auch einmal, Sie haben es verdient?

Es ist auch kein Zeichen von Schwäche, sich Misserfolge einzugestehen. Wir sind hier um zu lernen und: die tollsten Ideen und die besten Erfahrungen sind aus Fehlern und Misserfolgen entstanden. Ohne Scheitern gibt es keine Weiterentwicklung!

Schreiben Sie alles nieder und machen Sie sich einen Plan.

Brauchen Sie Support?

Sie tun sich schwer, alle Fragen beantworten zu können? Sie haben während der Reflexion Probleme entdeckt, über die Sie sprechen möchten?

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