Das Wunderrad – Probleme kreativ lösen

Stecken Sie fest? Sie haben ein Problem. Und Sie laufen bereits seit Tagen herum und suchen nach der optimalen Lösung. Sie zerbrechen sich Ihren Kopf, aber Sie sind noch immer weit entfernt das Problem zu lösen.

Versuchen Sie es einmal anders: Wahrscheinlich sind Ihnen bereits viele Lösungsansätze durch den Kopf geschossen. Doch irgendwann hat sich alles im Kopf vermischt und Sie waren verwirrter als zuvor.

Dieser Effekt ist ganz normal. Durch die vielen Lösungsansätze haben Sie Ihren Verstand überfordert, denn dieser kann nur eine Information nach der anderen verarbeiten.

Mit der Methode Wunderrad sammeln Sie oder besser noch Sie mit Ihren Teammitgliedern, mit Ihren KollegInnen oder mit FreundInnen fünf Lösungsvorschläge für ein konkretes Problem.

Das Rezept

Zutaten:

  • 1 Blatt Papier mit dem Wunderrad (siehe Abbildung)
  • am besten funktioniert das Wunderrad in der Gruppe

Wunderrad

Dauer: etwas 1 Stunde

Setzen Sie sich mit Ihren KollegInnen oder Ihren FreundInnen zusammen und stellen Ihre Problematik den anderen vor. Vor allem erzählen Sie von dem Dilemma, in dem Sie gerade stecken und nicht weiter kommen.

Sammeln Sie aus der Gruppe fünf Lösungsansätze und schreiben Sie diese in das Wunderrad.

Falls Sie alleine sind, konzentrieren Sie sich noch einmal auf die Ausgangslage ohne gleich an die vielen Irrwege zu denken, die Sie bereits beschritten haben.

Denken an verschieden Personen in Ihrem Umfeld und versuchen Sie sich in diese Personen hinein zu versetzen. Wir würde diese Person das Problem lösen? Notieren Sie die Lösungen im Wunderrad.

Oder besetzen Sie sich in die Lage eines Regisseurs / einer Regisseurin  und versuchen Sie die weitere Handlung des Films in 5 unterschiedlichen Varianten zu entwickeln.

Das Ergebnis

Durch die unterschiedlichen Lösungsansätze wird Ihr Verstand gezielt überfordert. Er gibt die Kontrolle an das Unterbewusstsein ab. Und hier passiert das Wunder: Jener Ansatz, der zur Zeit am besten das Problem lösen kann, wird Ihnen durch das Unterbewusstsein durch ein besonders gutes Gefühl signalisiert.

Trauen Sie Ihrem Unterbewusstsein nicht so ganz? Sie können die Lösungsansätze auch nach der Frage: „Wie wahrscheinlich ist es, dass ich mit diesem Lösungsweg zum Ziel komme? bewerten.

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Life Coaching versus Business Coaching

Viele Kundinnen und Kunden fragen mich immer wieder, was denn der Unterschied zwischen Life Coaching und Business Coaching ist.

Wie der Name schon sagt, ist der thematische Ansatz bei Business Coaching der Beruf und die Arbeit. Beim Life Coaching hingegen sind es Themen des persönlichen Lebens, des familiären Kontaktes und der individuellen privaten Fragestellungen, die bearbeitet werden.

Soweit, so einfach.

Schwieriger wird es dort, wo das Angebot unspezifisch wird und wo sich beide Themen überschneiden.

Was ist Life Coaching?


Blickt man auf den Coaching-Markt wird Life Coaching teilweise als Aufhänger für unprofessionelle Angebote verwendet, die mit Coaching wenig zu tun haben: z.B. Finanzdienstleistungen, Partnervermittlungen („Single-Coaching“) oder esoterische Angebote. Damit reiht sich Life Coaching in das ausufernde Feld der Lebensberatung ein und unterstützt den inflationären Gebrauch des Begriffs „Coaching“.

Grundsätzlich sollten sich Business Coaching und Life Coaching an die Definition von Siegfried Greif (2008) halten:

Coaching ist eine intensive und systematische Förderung ergebnisorientierter Problem- und Selbstreflexion sowie Beratung von Personen oder Gruppen zur Verbesserung der Erreichung selbstkongruenter Ziele oder zur bewussten Selbstveränderung und Selbstentwicklung. Ausgenommen ist die Beratung und Psychotherapie psychischer Störungen.

Was heißt das nun?

Das Fokussieren auf Lösungen, die Reflexion und das Entwickeln und Erreichen eigener, stimmiger Ziele ist ein zentraler Aspekt von Coaching. Dabei legt Greif Wert auf die Abgrenzung zur Psychotherapie als Methode zur Heilung von psychischen Krankheitsbildern.

Im Life Coaching geht es – schlagt man in wissenschaftlichen Werken nach – vor allem um die Reflexion von Sinn und Werten im persönlichen Kontext.

Doch genau diese Reflexion von Sinn und Werten sind häufige Gründe, warum sich Coachees für ein Coaching entscheiden. Dies geschieht durchaus auch im Business Coaching, wenn es z.B. um die Verbindung von beruflichen und privaten Wünschen und Zielsetzungen oder konkret um die Übernahme von neuen Rollen und Aufgaben oder um Demotivation am Arbeitsplatz geht.

Ganzheitliches Angebot


Allerdings ist Coaching vor allem dann erfolgreich, wenn das Angebot ganzheitlich verstanden wird: Auch wenn ein berufliches Thema behandelt wird, ist es oft notwendig den Kunden oder die Kundin (Coachee) in allen seinen / ihren Lebensrealitäten zu betrachten.

Scheinalternative Business Coaching und Life Coaching


Bei der Bearbeitung von typischen Coaching-Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Stressbewältigung, Rollenfindung und -konflikte oder Führung macht es wenig Sinn ein Trennung zwischen Business Coaching und Life Coaching vorzunehmen, denn hinter diesen Themen stehen Menschen in ihren beruflichen und persönlichen Bezügen.

Die Frage Business Coaching oder Life Coaching ist deshalb eine Scheinalternative.

Es erscheint nicht empfehlenswert, die Arbeit im Business Coaching zu unterbrechen, wenn es plötzlich um persönliche Werte geht bzw. das Life Coaching zu stoppen, wenn es sich z.B. um Stressauslöser Im Job dreht.

Als Fazit kann ich zwei Aspekte als wichtig anführen:

  1. Coaching muss sich immer nach der Definition von Siegfried Greif richten. Denn sonst ist Coaching nicht professionell.
  2. Hat man vorrangig berufliche Themen zu bearbeiten, sucht man einen Business Coach auf. Liegt der Fokus mehr im privaten, existenziellen Bereich, geht man zu einem Life Coach. Beide müssen aber im Sinne der Ganzheitlichkeit auch fähig sein, Themen aus dem anderen Bereich bearbeiten zu können.

 

 

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Wie genau ein Coaching abläuft und wie lange es durchschnittlich dauert, können Sie in diesem Artikel nachlesen: Business Coaching in Graz. Professionelle Lösungen. 

Wie Sie für sich das richtige Coaching-Angebot finden, lesen Sie hier: Wie finde ich das richtige Coaching für mich (in Graz)?

Wie Sie sich optimal auf ein Erstgespräch vorbereiten, lesen Sie hier: So bereiten Sie sich optimal auf Ihr Erstgespräch im Coaching vor.

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Wie finde ich das richtige Coaching für mich (in Graz)?

Sie stehen vor einem Problem, für das Sie alleine oder mit Hilfe Ihrer Freundinnen und Freunde keine Lösung finden? Sie befinden sich in einer Situation, die Sie belastet und die Sie gerne mit einer Expertin oder einem Experten besprechen wollen? Sie suchen nach einem kompetenten und professionellen Coaching?

Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für Sie:

Die schlechte Nachricht ist: Coaching ist keine geschützte Berufsbezeichnung. Das heißt, fast alles, was die Arbeit mit Menschen und Tieren betrifft, kann als Coaching bezeichnet werden. So finden Sie vom Sportcoach, über Paar- und Trennungscoaching bis hin zum Pferde- oder Hundecoaching fast jedes denkbare Angebot am Markt.

Coachingangebote boomen derzeit und es gibt einen Wildwuchs an Beratungsangeboten. Dabei ist es nicht einfach, für sich ein kompetentes und professionelles Angebot zu finden, dass auch noch die eigenen Probleme lösen kann.

Doch – und hier kommt die gute Nachricht – es gibt einige Kriterien, wie Sie das für Sie passende Angebot auf dem Markt finden können:

Coaching ist ein interaktiver personenzentrierter Beratungs- und Begleitungsprozess im beruflichen Kontext, der zeitlich begrenzt und thematisch (zielorientiert) definiert ist. Die individuelle Beratung von einzelnen Personen, Gruppen oder Teams richtet sich auf fachlich-sachliche und/oder psychologisch-soziodynamische Fragen bzw. Problemstellungen, die sich auf die Arbeitswelt beziehen. (Definition des ACC – Österreichischer Dachverband für Coaching)

 

Kriterien für Coaching

Coaching kann nur dann erfolgreich sein, wenn folgende Kriterien erfüllt sind:

Die gemeinsame Arbeit im Coaching ist geprägt durch Freiwilligkeit, gegenseitigem Respekt und Vertrauen.

Oft wird von gutmeinenden Bekannten oder Vorgesetzten ein Coaching angeraten, doch vor allem müssen Sie sich sicher sein, dass Ihnen ein Coaching helfen kann. Denn Coaching erfordert Aktivität und Anstrengung seitens der Kundin / des Kunden und führt nur zur Ergebnissen, wenn alle Beteiligten freiwillig mitarbeiten. Haben Sie das Gefühl, das Sie und Ihre Probleme vom Coach nicht ernst genommen oder klein geredet werden, dann ist dieser Coach nicht der richtige für Sie. Sie sind die Expertin / der Expertin in Ihrer Problematik und nur Sie alleine können bestimmen, ob eine Situation belastend und schwierig für Sie ist.

Sie sollten den passendsten Coach für sich suchen. Das bedeutet nicht, dass Sie sich mit dem Coach anfreunden müssen. Ganz im Gegenteil, der Coach ist Ihr Sparringpartner, der Ihnen ehrliches Feedback geben und unangenehmen Fragen stellen darf.

Coaching ist zu jeder Zeit transparent, d.h. Sie als Kundin / Kunde, wissen immer genau, warum was genauso bearbeitet wird.

Haben Sie das Gefühl, Sie werden zu einer Intervention oder einem Geständnis überredet, das Sie eigentlich gar nicht wollen – lassen Sie die Finger davon. Wissen Sie nicht mehr, wohin die Reise geht und benötigen Sie immer mehr Coachingstunden, weil sich immer mehr Themen auftun – suchen Sie sich einen anderen Coach.

Im Coaching herrscht Verschwiegenheit.

Einzelheiten und Ergebnisse eines Coachingprozesses dürfen niemals die vier Wände verlassen, in denen die Stunden stattgefunden haben. Falls das Coaching von Ihrer Firma bezahlt wird, ist der Coach nicht befugt, das Gesprächsprotokoll an Ihre Vorgesetzten weiterzugeben. Jedoch kann der Coach verpflichtet sein, Berichte über bearbeitete Themen und konkrete Ergebnisse abzuliefern. Jedoch findet dies immer in Kenntnis der Kundin oder des Kunden statt.

Qualifikation und Ausbildung

Wenn Sie ein Coaching suchen, achten Sie auf die Ausbildung des Anbieters / der Anbieterin. Fast jeder Coach verfügt über eine eigene Website, suchen Sie nach den angegebenen Qualifikationen und Ausbildungen. Kompetente Coaches haben Ausbildungen in seriösen und bekannten Bildungseinrichtungen abgeschlossen, die länger als zwei Wochenenden gedauert haben. Viele Coaches haben bereits als Angestellte vor ihrer Selbständigkeit im Beratungsbereich gearbeitet. Achten Sie darauf.

Oft werden als alleiniges Qualitätskriterium Zertifizierungen genannt. Diese sind oft mit hohen Kosten für den Coach verbunden, deshalb verzichten auch professionelle Coaches oft darauf sich zertifizieren zu lassen.

Ein seriöser Coach lässt sich außerdem selbst coachen und bildet sich regelmäßig weiter.

Kostenloses und unverbindliches Erstgespräch

Professionelle Coaches bieten Termine zum gegenseitigen Kennenlernen an. In diesem Terminen stellt der Coach sich und seine Arbeitsweise vor. Der Ablauf des Coaching wird kurz umrissen. Sie als Kundin oder Kunde haben die Gelegenheit, Ihre Problematik anzureißen. Der Coach wird Ihnen daraufhin ehrliches Feedback geben, ob Sie an der richtigen Stelle sind. Das Erstgespräch dient auch dazu, zu klären, ob eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist und ob Ihre Problematik in einem Coaching gelöst werden kann und Sie nicht doch eine (zusätzliche) Psychotherapie oder Mediation benötigen.

Das Erstgespräch ist immer kostenlos und unverbindlich. Seriöse Coaches geben Ihnen als potenzielle Kundin / Kunde eine angemessene Bedenkzeit. Der Coach übt niemals Druck auf Sie aus, das Angebot sofort und z.B. für einen Sonderpreis abzuschließen.

Ein professionelles Coaching zu finden, das zu Ihnen passt und Ihnen hilft, ist mit etwas Aufwand verbunden. Dieser Aufwand rechnet sich jedoch wieder bei den Ergebnissen und bei den Kosten. Denn nichts ist so teuer als nach einigen Coachingstunden ohne Ergebnisse dazustehen.

Wie genau ein Coaching abläuft und wie lange es durchschnittlich dauert, können Sie in diesem Artikel nachlesen: Business Coaching in Graz. Professionelle Lösungen. 

Wie Sie sich optimal auf ein Erstgespräch vorbereiten, lesen Sie hier: So bereiten Sie sich optimal auf Ihr Erstgespräch im Coaching vor.

 

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So bereiten Sie sich optimal auf Ihr Erstgespräch im Coaching vor.

Am Beginn eines Coaching steht meistens das kostenlose und unverbindliche Erstgespräch. Es dient dazu, dass sich Coach und Kundin (Coachee) kennenlernen und eine Basis für eine Zusammenarbeit finden. Dabei wird von beiden Seiten ausgelotet, ob die „Chemie“ zwischen Coach und Coachee stimmt und ob die Problematik für ein Coaching geeignet ist.

Das Erstgespräch dauert in der Regel 30 Minuten und ist kostenlos und unverbindlich – das heißt, Sie können in Ruhe und ohne Druck überlegen und entscheiden.

Inhalte des Erstgesprächs im Coaching

Im Erstgespräch stellt der Coach sich und seine Arbeitsweise vor. Die Phasen eines Coachings und die durchschnittliche Dauer werden umrissen. Der Coach geht auf Ihre Erwartungen ein und erläutert aus seiner Sicht die Möglichkeiten und Grenzen seines Beratungsansatzes.

Auch besteht die Gelegenheit, Ihr Thema und Ihre Problematik kurz anzureißen. Der Coach wird Ihnen daraufhin ehrliches Feedback geben, ob Sie an der richtigen Stelle sind und ob Ihre Erwartungen realistisch sind. Er wird Ihnen alle Fragen beantworten.

Für professionelle Coaches ist es zumeist sehr wichtig, mit Ihren Coachee Grenzen und Risiken abzuklären:

  • Welche Themen sind Tabu?
  • Wie weit darf mit Handlungsvorschlägen in den Status Quo eingegriffen werden?
  • Was ist, wenn im Coaching das gesetzte Ziel nicht erreicht wird?

Zuletzt klären Coach und Coachee die Rahmenbedingungen für eine Zusammenarbeit wie Honorar, Zahlungsmodus, Dauer und Turnus der Sitzungen. Eine weitere Vorgehensweise wird vereinbart.

Um das optimale Ergebnis aus dem Erstgespräch herauszuholen, sollten Sie sich gut vorbereiten und Ihre Erwartungen klären.

Diese Fragen sollten Sie sich vor dem Erstgespräch stellen:

  • Was genau ist meine Problematik?
  • Was belastet mich am meisten?
  • Wer sind die weiteren Akteurinnen und Akteure in meiner Situation?
  • Wie hoch ist meine Bereitschaft, neue Sichtweisen zuzulassen und Veränderungen herbeizuführen?
  • Wie hoch ist meine Bereitschaft, mich und mein Verhalten selbstkritisch zu hinterfragen?
  • Kann ich ehrliches und kritisches Feedback annehmen?
  • Bin ich bereit aktiv mitzuarbeiten?
  • Welche Erwartungen habe ich an den Coach und an das Coaching?
  • Was sind meine Tabus und Grenzen?

Diese Fragen sollten Sie sich nach dem Erstgespräch stellen:

  • Habe ich Vertrauen zum Coach?
  • Begegnet mir der Coach auf Augenhöhe?
  • Respektiert der Coach mich und meine Problematik?
  • Hat der Coach die Kompetenz, mich in meinem speziellen Fall zu unterstützen?
  • Wie hat sich mir der Coach präsentiert und welche Schlüsse ziehe ich daraus?
  • Erklärt mir der Coach seine Vorgehensweise?
  • Versteht der Coach meine Branche, mein Aufgabenfeld?

Verschwiegenheit und Unabhängigkeit


Zu den Rahmenbedingungen eines Coaching zählt unabdingbar die Vereinbarung beider Partner zur Verschwiegenheit bezüglich der Inhalte des Coachings. Falls das Coaching von Ihrer Firma bezahlt wird, muss der Coachee sicher sein, dass der Coach Inhalte des Coachings nicht an den Auftraggeber weitergibt.

Einige Coaches am Markt bedienen sich – wissentlich oder unwissentlich – sich der Methoden der Scientology Church. Professionelle Coaches geben dazu eine Erklärung der ideologischen Unabhängigkeit ab.

Wie genau ein Coaching abläuft und wie lange es durchschnittlich dauert, können Sie in diesem Artikel nachlesen: Business Coaching in Graz. Professionelle Lösungen. 

Wie Sie für sich das richtige Coaching-Angebot finden, lesen Sie hier: Wie finde ich das richtige Coaching für mich (in Graz)?

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E-Mail: office@andreakern.net
Telefon: +43 (0)699 17741939

3 + 8 =

Ziele erreichen mit einem Vision Board

Wir setzen uns selbst sehr oft Ziele, die wir immer wieder einmal nicht erreichen. Dafür gibt es viele Gründe: möglicherweise sind sie zu hoch gesteckt oder wir wollen zuviel auf einmal. Vielleicht sind sie zu unrealistisch oder wir können sie uns einfach nicht gut genug vorstellen.

Nichts hilft besser beim Erreichen von Zielen als Visualisierung. Wenn wir unsere Wünsche und Träume immer vor Augen haben und uns erinnern, wie es aussieht und wie es sich anfühlen wird, wenn sie wahr geworden sind, dann werden wir uns weniger verzetteln.

Eine großartige Methode, seine Ziele darzustellen ist das Vision Board (auch oft Zielcollage genannt). Ein Vision Board ist eine Collage aus Fotos, Grafiken, Zitaten und Stichworten – ähnlich jener Kunstwerke, die wir in der Schule im Zeichenunterricht geklebt haben -, die uns motivieren soll, unsere Träume auch zu verwirklichen.

Rezept:

Zutaten:

  • mehrere Blätter Papier
  • bunte Stifte
  • eine Pinnwand oder ein großes Stück Karton
  • alte Zeitschriften, Zeitungen, Kataloge, Postkarten, Ausdrucke aus dem Internet

Dauer: 15 Minuten

Rezept:

Schritt 1: Sammeln Sie Ideen und Eindrücke in einem Brainstorming. Suchen Sie einen ungestörten, angenehmen Ort auf und denken Sie an Ihre Ziele, an Ihre Träume und stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Wie wird es aussehen, wenn ich mein Ziel erreicht habe?
  • Wie wird es sich für mich anfühlen, wenn ich meinen Traum wahr gemacht habe?
  • Wie riecht es?
  • Welche Geräusche gibt es?
  • Was habe ich an?
  • Mit wem erlebe ich meinen Traum?
  • Wie sieht die Umgebung aus?
  • Hat sich etwas bei mir oder in meiner Umgebung verändert?

Falls Sie mehrere Ziele haben, machen Sie dieses Brainstorming für jedes Ziel noch einmal und kleben ein eigenes Vision Board dafür.

Schritt 2: Nun suchen Sie aus Zeitschriften, aus Katalogen oder aus dem Internet jene Fotos, Grafiken und Sprüche heraus, die Sie jederzeit motivieren, an Ihrem Traum zu arbeiten. Vergessen Sie nicht, die Bilder müssen unwiderstehlich auf Sie wirken und Ihre Phantasie anregen.

Ordnen Sie die Ausschnitte so an, wir es für Sie logisch und sinnvoll ist. Hier sind Ihrer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Zum Beispiel können Sie eine Zeitschiene darstellen, in der auf der linken Seite die nahe Zukunft, auf der rechten Seite wir ferne Zukunft.

Zuletzt hängen Sie Ihr Vision Board dort auf, wo Sie es täglich sehen – etwa an Ihrem Schreibtisch oder an der Kühlschranktür.

Sie können das Vision Board natürlich auch gleich digital erstellen, dafür gibt es mittlerweile auch schon gute Apps. Sie können Ihr Vision Board aber auch einfach abfotografieren und als Bildschirmhintergrund auf Ihren technischen Geraten einrichten.

Ergebnis: Mit Ihrem visualisierten Ziel vor Augen werden Sie motivierte daraufhin arbeiten, da Sie die Ergebnisse immer vor Augen haben und damit Emotionen aufbauen. Studien haben gezeigt, dass die genaue Vorstellung von Tätigkeiten fast genauso effektiv sind wie die tatsächliche Tätigkeit.

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Welche Werte sind Ihnen wichtig?

Ich mache die Werteanalyse mit vielen meiner Coaching-KundInnen und immer wieder mal auch selbst. Es ist interessant zu beobachten, wie sich manche der eigenen Werte über die Jahre verstärken und wie manche fast verschwinden. Die Ergebnisse lösen oft ein „Aha“-Erlebnis aus und sie laden zur Reflexion über das eigene Sein ein.

Somit lade ich Sie nun ein, eine Reise zu den eigenen Werten zu machen:

Rezept „Stimmen meine Werte noch?“:

Zutaten:

  • Ausdruck dieses Artikels
  • einen Stift

Dauer: 20 Minuten

Rezept: 

  1. Nehmen Sie sich folgende Liste zur Hand und wählen die zehn wichtigsten Werte aus.

Anerkennung

Zugehörigkeit

Sicherheit

Unabhängigkeit

Weiterentwicklung

Geld

Macht

Verantwortung

Toleranz

Freiheit

Frieden

Spiritualität

Lernen

Teamarbeit

Abenteuer

Aktivität

Freude

Ansehen

Ehrlichkeit

Einzigartigkeit

Erfüllung

Wahrheit

Begeisterung

Gemeinschaft

Humor

Hilfsbereitschaft

Glück

Harmonie

Familie

Gesundheit

Herausforderung

Kreativität

Leistung

Gerechtigkeit

Weltverbesserung

Dienen

Veränderung

Bewegung

Spaß

Liebe

Freundschaft

Mut

Ordnung

Ruhm

Schönheit

Weisheit

Loyalität

Einfachheit

Selbständigkeit

Lehren

2. Von diesen zehn Begriffen treffen Sie eine  Auswahl der fünf wichtigsten Begriffe.

3. Nun weisen Sie jedem Begriff einen Rang zu. Gehen Sie so vor:

Fragen Sie sich bei jedem einzelnen Begriff:

  • Wie viel mehr hätte ich, wenn ich von dem Wert mehr hätte? Geben Sie folgende Punkte: nichts = 0, einiges = 3, sehr viel = 5.
  • Wie viel würde ich verlieren, wenn ich von dem Wert wesentlich weniger hätte? Geben Sie folgende Punkte: nichts = 0, wäre schlecht = 3, wäre ganz furchtbar = 5.

4. Addieren Sie die Punkte. Der Begriff mit der höchsten Punktanzahl ist Ihr wichtigster Wert, jener Wert mit der geringsten Punktanzahl Ihr am wenigsten wichtigster.

5. Hatten Sie ein „Aha“-Erlebnis?
Stellen Sie sich nun die folgenden Fragen:

War Ihre Einschätzung richtig?
Sind die Werte in Ihrem Leben auch in dem Ausmaß repräsentiert, die Ihnen die Auswertung zeigt?

Ergebnis: Die Frage, was wäre bei Verlust eines Wertes, kann Ihnen deutlich machen, wie viel Bedeutung dieser Wert für Sie hat. Wenn Sie Werte missachten, die Ihnen wichtig sind, dann entstehen oft sehr starke negative Emotionen; wenn Sie hingegen Werte, die Ihnen wichtig sind, unterstützen, werden Sie sich wahrscheinlich großartig fühlen.

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